Keilpumps Geschichte
Keilpumps, eine Art Plattformschuh, gibt es seit den 30er Jahren. Die ersten Keilpumps besaĂen keine bestimmte Absatzform sondern hatten nur Cellophan Riemen. Keilpumps haben eine durchgehende Sohle, wohin gegen Stöckelschuhe einen separaten Absatz an der Ferse haben. Die Absatzhöhe reicht von einem kleinen Absatz bis zu 15 cm AbsĂ€tzen. Die Nachfrage nach Keilpumps steigt. Jedes Jahr werden hunderte von Keilpumpsvarianten auf den Markt gebracht, je nach Trend variieren die Designs der Keilpumps.
Ursprung: Ein italienischer Designer designte die ersten Keilpumps. Er entwarf die orthopÀdische Keilpumps im Jahr 1935 und die ersten Fashion Keilpumps im Jahre 1936. Er verwendet Kork und Holz, da es einen Mangel an Leder und Gummi gab. Kork war beliebter als Holz, weil es leichter war. Die Korksohle war auch robust und langlebig.
Zweiter Weltkrieg: Im Zweiten Weltkrieg wurden die Keilpumps immer beliebter, da es kaum Leder oder Gummi zur Verarbeitung von Schuhen gab. Diese Materialien wurden fĂŒr den Krieg benötigt. In der damaligen Mode waren hohe Schuhe sehr beliebt und Keilpumps mit hohen AnsĂ€tzen konnten ohne weitere Schwierigkeiten getragen werden, im Gegensatz zu den dĂŒnnen Stöckelschuhen. Mit Schulterpolster wurde noch mehr KörpergröĂe hinzu gezaubert. Keilpumps waren derzeit bis zu 15cm hoch.
1970: Erst 1970 tauchen die Keilpumps in der Mode wieder auf. EntwĂŒrfe wurden gewagter, bunter und schriller. Einmal wurden Keilpumps entworfen, wo ein Goldfisch im Absatz geschwommen ist. Nicht nur Frauen trugen Keilpumps, auch die MĂ€nner trugen Schuhe mit den KeilabsĂ€tzen.
1990: In den Neunzigern wurden die Keilpumps erneut modern. Keilturnschuhe erschienen erst auf Raves, dann auf der ganzen Welt. Es gab Keilturnschuhe und Keilpumps in allen Varianten. Diese Keilturnschuhe konnte man bei berĂŒhmten britischen Popbands, wie etwa den Spice Girls, erstmals sehen.
2006: Keilpumps kamen wieder in Mode im Sommer 2006. AbsĂ€tze aus Kork und Riemchen aus Seil waren nur eine von vielen Varianten. Keilpumps zum SchnĂŒren oder nur mit Fersenriemchen waren Möglichkeiten, damit der Schuh hielt. Flip-Flop-Keile, mit einem kleinen Absatz, kombinierten die beiden derzeit beliebtesten Designs.
Gesundheit: Frauen tragen AbsĂ€tze, damit die Beine optisch lĂ€nger und der Körper grösser und schlanker wirken. Keilpumps bieten mehr Halt und StabilitĂ€t als Stilettos oder Stöckelschuhe. Es fĂ€llt leichter die Balance in Keilpumps zu halten, daher kommt es weniger zu StĂŒrzen und bösen Verletzungen. Aufgrund der hohen StabilitĂ€t bei Keilpumps kommt es zudem weniger zu Gelenk- und FuĂbeschwerden.




