Vorteil von Keilabsätzen
So wie fast jeder Schuhtrend kommt auch der des Keilabsatzes aus Italien. Der italienische Schuhdesigner Salvatore Ferragamo hatte die Idee zu dem Schuh. Doch die Schuhe sind nicht nur hübsch anzusehen: Keilpumps und Gesundheit gehören nämlich auch zusammen. Durch die keilförmige Erhöhung der Sohle von der Spitze des Schuhs bis zur Ferse ist der Schuhe vorne flach und wir nach hinten gleichmäßig höher. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Rücken aus, sondern auch auf die Fußbildung. Der ganze Schuh federt somit den Gang ab und es kommt insgesamt weit weniger zu Beschwerden oder Ermüdungen von Wade, Bein und Ferse.
Nicht selten bekommt man von hochhackigen Schuhen den sogenannten Spreizfuß. Dieser bleibt bei den Keilabsätzen durch die gleichmäßige Erhöhung jedoch aus. Hinzu kommt noch der Faktor der Bequemlichkeit, denn Schuhe mit Keilabsatz sind deutlich angenehmer zu tragen als andere Absatzschuhe. Man sollte sich durch den Faktor aber nicht dazu verleiten lassen längere Fußmärsche mit dem Schuh auf sich zu nehmen. Aus orthopädischer Sicht wird das häufige Tragen von hohen Schuhen jedoch als bedenklich und auch gesundheitsschädlich eingestuft.
Dabei geht es eben genau um die Kombination aus häufig und hoch. In der Regel sind damit die Pumps gemeint. Bei den Keilabsätzen, erst recht, wenn man sie nicht täglich trägt, werden keine Bedenken geäußert. Erst ab einer Absatzhöhe von 6 cm wird tatsächlich von hoch gesprochen. Ab dieser Größe und mehr kann es also bei regelmäßigem tragen zu gesundheitlichen Schäden kommen. Dabei ist die Rede von Durchblutungsstörungen, Muskel- und Sehnenverkürzungen oder Gelenkdeformationen bis hin zu Haltungsschäden. Die Keilabsätze bieten dem Fuß insgesamt gesehen eine größere und gleichmäßigere Unterstützungsfläche, was den Druck auf dem Vorderfuß verringert. Genau das ist nicht nur gut für Rücken und Füße sondern eben das sorgt für den angenehmen Tragekomfort.Keilpumps und Gesundheit ergänzen sich also dann, wenn die Schuhe nicht täglich getragen werden und auch bei größeren Fußmärschen auf sie verzichtet werden.




